Samstag, 30. April 2016

Henry van de Velde in Hagen: Die Villa Hohenhof (Film)

Von Ralf Keuper

Die von Henry van de Velde im Auftrag von Karl Ernst Osthaus in Hagen erbaute Villa Hohenhof gilt als Meisterwerk des Jugendstils sowie Gesamtkunstwerk, wovon der Film einen Eindruck vermittelt. 

Industrie 4.0 in Westfalen

Von Ralf Keuper

Die Industrie 4.0 ist auch in Westfalen in aller Munde, wie einige Beiträge der letzten Zeit veranschaulichen:

Freiherr vom und zum Stein in Westfalen

Mit der Eingliederung der als Entschädigung empfangenen Länder Münster, Paderborn und Hildesheim und der Abteien Herford, Essen, Werden und Elten beauftragt Preußen "Spezialorganisationskommissionen". Dem Freiherrn vom Stein als "Oberpräsidenten" der Kriegs-und Domänenkammern Minden und Hamm wird eine weitere, neue Kriegs- und Domänenkammer Münster, zuständig für Münster, Paderborn, Tecklenburg, Lingen und die rechtsrheinischen Teile Kleves, unterstellt, dazu wird er zum Präsidenten der Spezialkommission für Münster und Paderborn ernannt. "Er kannte die westfälischen Verhältnisse, schätzte die Menschen hier und suchte bei allen Reformvorschlägen auf historisch bedingte, regionale Besonderheiten Rücksicht zu nehmen" (M. Lahrkamp). 
Quelle: Gustav Engel. Die Westfalen. Volk Geschichte, Kultur  

Das Neheim-Hüstener und Ahlener Programm der CDU

Von Ralf Keuper

Im Jahr 1946 trafen sich führende Politiker der CDU um Konrad Adenauer in Neheim-Hüsten, um eines der ersten Parteiprogramme der CDU zu verabschieden, das später als Neheim-Hüstener Programm bekannt wurde. Darin wandten sie sich von der Vorstellung eines christlichen Sozialismus zugunsten der sozialen Marktwirtschaft ab. Adenauer war bestrebt, Eingriffe des Staates in die Wirtschaft zu begrenzen und den Begriff Sozialismus aus dem Parteiprogramm zu streichen, da er eine abschreckende Wirkung hätte. Auf dem Treffen wurde Adenauer übrigens formell als CDU-Vorsitzender der britischen Besatzungszone bestätigt. Erst wenige Monate zuvor war Adenauer in Herford zum ersten Vorsitzenden der CDU in der britischen Besatzungszone gewählt worden. 

Für Adenauer war damit die Richtungsentscheidung getroffen. Das verhinderte jedoch nicht den Beschluss des Ahlener Programms ein Jahr später, welches das Neheim-Hüstener Programm ersetzen sollte. Darin bekannte sich die Partei u.a. zur katholischen Soziallehre, die auf einen Ausgleich zwischen Arbeit und Kapital drängte. Die Rede war von einem christlichen Sozialismus. Obschon die CDU später einen anderen wirtschaftspolitischen Kurs einschlug, haben sich einige Elemente des Neheim-Hüstener und Ahlener Programms bis heute erhalten:
Bleibende wirtschafts- und rechtshistorische Wirkung hat das Ahlener Programm auf die später im Grundgesetz aufgenommene Sozialpflichtigkeit des Eigentums (Art. 14 Grundgesetz) und die Neuordnung des Verhältnisses von Arbeitgebern und Arbeitnehmern durch Tarifautonomie, Betriebsverfassung und Unternehmensmitbestimmung.

Montag, 25. April 2016

Friedrich von Arnsbergs Streben über ganz Westfalen zu herrschen

Das Streben Friedrich von Arnsbergs, seine Herrschaft über ganz Westfalen auszudehnen, brachte ihn vor allem in Widerstreit zur Kirche mit ihren im Vergleich zu den meisten deutschen Ländern ungewöhnlich ausgedehnten Besitzungen. ...  
Für Westfalen hätte es unübersehbare Folgen haben können, wenn es dem arnsbergischen Hause gelungen wäre, eine größere Macht etwa als Landgrafschaft aufzurichten und auf die Dauer die Vorherrschaft im Lande zu behaupten, in ähnlicher Weise wie späterhin die Welfen in Ostsachsen, die Wittelsbacher in Baiern. Westfalen wäre dann nicht annähernd in dem Maße, wie es später geschah, der territorialen Zersplitterung verfallen, der weiten Ausbreitung der Krummstabslande wäre von vornherein ein Riegel vorgeschoben worden. ... 
Mit dem etwa gleichzeitigen Tode Kaiser Heinrichs V. 1125 schließt das erste Kapitel der westfälischen Geschichte im Mittelalter. Sie stand im Zeichen der Reichsgewalt und der Kirche, die beide auf Karl den Großen zurückgingen. Gegen das Königtum war im Laufe der Zeit das sächsische Herzogtum erwachsen, ohne sich in dem Maße, wie östlich der Weser, durchzusetzen. Daneben hatte die Kirche in steigendem Maße politische Macht erlangt. Die vier Bistümer (Paderborn, Münster, Minden, Osnabrück) nebst dem kölnischen Erzbischof standen unter den örtlichen Gewalten voran, außerdem blühten mehrere Grafenhäuser. Alles in allem war Westfalen in diesem ganzen Zeitraume ein lebendiges Glied des Reiches. 
Quelle: Hermann Rothert. Westfälische Geschichte 

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Warum verschwand Engern?

Samstag, 23. April 2016

Die Entwicklung der Bielefelder Industrie

Es ist nicht zu übersehen, dass der Entwicklung der Bielefelder Industrie eine innere Logik zugrunde gelegen hat. Anders als etwa im Ruhrgebiet, dessen Industrialisierung vom Bergbau und der Schwerindustrie ausgegangen ist, machte hier die Textilindustrie, auf der Basis des heimischen Leinengewerbes, den Vorreiter im Übergang zum Fabriksystem. Mit den Textilbetrieben entstand zugleich eine erhebliche Nachrage nach Produkten von Zulieferern, und davon profitierten nicht nur die in handwerklichen Formen arbeitenden Bauunternehmen, sondern auch die mechanischen Werkstätten und Gießereien, aus denen wiederum größere Fabriken hervorgingen. 
Das Textilgewerbe brachte andererseits große Mengen von Geweben - Leinen, Seide, Plüsch - auf den Markt, so dass eine Weiterverarbeitung am Ort lohnend erscheinen musste. Die Wäschefabrikation erzeugte einen hohen Bedarf an Nähmaschinen, und auch sie wurden in immer größeren Stückzahlen in Bielefelder Unternehmen hergestellt. Dieselben Firmen begannen in den 80er Jahren damit, Fahrräder zu produzieren; es entstand hierfür ein neuer Markt, weil mit dem Fabriksystem die Trennung von Wohnung und Arbeitsstätte erforderlich geworden war und weil wegen der größeren Ausdehnung der Stadt - und anderer Städte - die täglichen Wege weiter wurden. Da öffentliche Verkehrsmittel noch fehlten, bot das Fahrrad gewissen Ersatz.
Quelle: Reinhard Vogelsang. Geschichte der Stadt Bielefeld Band II. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 

Pader und Paderquellen: Grüne Lebensadern mitten in der Stadt

Ein Film über die Pader und die Paderquellen, die der Stadt Paderborn ihr Gesicht geben. 



Weitere Informationen:

Die Baumberge (Film)

Ein Ausschnitt aus einem Film über die (Urlaubs-) Region Baumberge


Westfalen News #29

Von Ralf Keuper

Wiederum eine Aufstellung einiger Beiträge aus und über Westfalen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind:

Samstag, 16. April 2016

Historische Romane mit Bezug zu Westfalen

Von Ralf Keuper

In letzter Zeit sind einige historische Romane, deren Handlung überwiegend in Westfalen spielt und/oder die westfälische Persönlichkeiten protraitieren, erschienen, darunter:

Der Kampf um das Erdkabel in Borgholzhausen

Von Ralf Keuper

In der Gemeinde Borgholzhausen im nördlichen Kreis Gütersloh, an der Grenze zu Niedersachsen, ist ein Streit um den Bau von Hochspannungsleitungen entbrannt. Gegen das Vorhaben des Netzbetreibers Amprion, eine sog. 380V Höchstpannungsfreileitung von Gütersloh nach Wehrendorf zu errichten, spricht sich u.a. die Bürgerinitiative Keine 380V Freileitung am Teuto aus; sie fordert stattdessen die Verlegung von Erdkabeln

Bei einem Treffen im Kreishaus in Gütersloh im Sommer letzten Jahres machte man den Bürgerinitiativen wenig Hoffnung darauf, dass statt der Hochspannungsleitungen Erdkabel verlegt werden könnten. Im Dezember dann flackerte Hoffnung für die Befürworter der Verlegung von Erdkabeln auf, als der Bundestag den Weg für die Verwendung von Erdkabeln frei machte. Der Netzbetreiber Amprion sagte daraufhin zu, in die Planungen für die Verlegung von Erdkabeln einzusteigen, ohne dass damit jedoch eine Vorentscheidung gefällt sei. 

Unterdessen schreitet die Verlegung von Erdkabeln in Deutschland voran, wie eine Auswahl von Meldungen belegt:
Nicht jeder befürwortet den Umstieg auf Erdkabel, wie etwa Professor Rainer Horn vom Institut für Pflanzenschutz und Bodenkunde an der Uni Kiel, nachzulesen in Erdkabel für die Ostküstenleitung: Ein Experte warnt.

Weitere Informationen:


Geschichte des Bankplatzes Bielefeld

Es fehlten in der ersten Aufbauphase der Industrie noch die heute üblichen Geschäftsbanken. Der Leinenkaufmann brauchte, da er selbst bar bezahlen musste, sein Leinen aber immer in Kommission verkaufte, verhältnismäßig viel Kapital. In Bielefeld stand für die Kreditierung keine Bank zur Verfügung. Das einzige Bankhaus am Platze, die Firma Fritz Hartmann & Compl., ist vor 1826 gegründet worden. Zwar war ihr Geschäftszweck die Bereitstellung von Leihkapital, über den Umfang der Geschäfte gibt es aber keinerlei Unterlagen. Die Handelskammer wünschte deshalb, wie in ihrem Bericht von 1851 nachzulesen ist, die Verlegung einer in Münster ansässigen Bank nach Bielefeld. In Münster sei ohnehin kein Handel, und für die Inanspruchnahme von Bielefeld aus sei die Entfernung zu groß. Wegen der Auslandsgeschäfte im Leinenhandel sei es überdies notwendig, der Bank zu gestatten, ausländische Wechsel zu kaufen und zu diskontieren. 
Erst 1858 besserte sich die Lage. Die Königliche Bank-Commandite eröffnete in diesem Jahr eine Filiale in Bielefeld. Sie nahm genau die Geschäfte wahr, die in der Stadt verlangt wurden. 1859 kaufte sie auf Bielefeld ausgestellte Wechsel über 1.178.000 Taler an; Wechsel über 2.025.000 Taler lauteten auf inländische Bankplätze und über 118.000 Taler auf Orte im Ausland. Im Lombardgeschäft, der Kreditierung gegen die Überstellung von Waren, wurden 103.000 Taler ausgeliehen. 1864 betrug der Gesamtumsatz der Bank knapp 15 Mill. Taler. Auch daran wird sichtbar, wie notwendig die Bankgeschäfte für die Entfaltung der Bielefelder Wirtschaft waren. .. 
Der Geldbedarf der sich entfaltenden Industrie und die Veränderungen in der landwirtschaftlichen Betriebsweise boten auch privaten Bankunternehmen Chancen. Feldheim & Neukirchner eröffneten 1861 ihr Bankhaus, Paderstein & Söhne 1863, Dreyer 1867, Katzenstein & Söhne 1872, Otto Lohmann 1873, Osthoff & Brinkhoff 1875. Indessen setzte mit den erweiterten Betriebsgrößen der Unternehmen und deren erhöhter Kreditnachfrage ein Konzentrationsprozess auf dem Bankensektor ein, in dem die meisten Privatbanken geopfert wurden. .. Den Konzentrationsrprozess überlebten als einzige private Bankhäuser die Firma Paderstein bis zur Übernahme durch die Deutsche Bank (1925) und die 1910 von den ehemaligen Inhabern neugegründete Firma Dreyer & Comp. bis zu ihrer Einverleibung in die Darmstädter und Nationalbank (1920). 
Quelle: Reinhard Vogelsang. Geschichte der Stadt Bielefeld. Band II. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges

Weitere Informationen:



Dortmund: Geburtsort der Stadtsoziologie

Dortmund: Dies war der Ort, wo Ende der 1940er- und während der 1950er Jahre traditionelle und politisch belastete Ansätze der Stadt- und Regionalforschung nur sehr vorsichtig technisch und begrifflich modernisiert wurden, wo aber ein Boden für die Stadtsoziologie bereitet wurde, die sich auf ihre Rolle als demokratische Planungswissenschaft vorbereitete. 
Quelle: Clemens Zimmermann: Rezension zu: Kändler, Ulrike: Entdeckung des Urbanen. Die Sozialforschungsstelle Dortmund und die soziologische Stadtforschung in Deutschland, 1930 bis 1960. Bielefeld 2016 , in: H-Soz-Kult, 15.04.2016, <http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-22021>.

Weitere Informationen: 

Sozialforschungsstelle an der Universität Münster in Dortmund

Die Heinrichsflut im Jahr 1965: Hochwassser in Stadt und Kreis Paderborn (Film)

Von Ralf Keuper

Im Juli 1965 wurde das Paderborner Land von der sog. Heinrichsflut unter Wasser gesetzt. In dem Beitrag Hochwasser im Kreis Paderborn 1965: Die Heinrichsflut heisst es dazu: 
16. Juli 1965: Völlige Dunkelheit! Riesige schwarze Wolken verdecken den Himmel und lassen kein Tageslicht durchdringen. Seit 5 Uhr morgens ist ein unheimliches Donnergrollen zu hören. Dann brechen plötzlich alle Schleusen: Sinnflutartige Wassermassen stürzen vom Himmel herunter und überfluten das Land. Innerhalb von wenigen Stunden fällt soviel Regen wie im restlichen Sommer zusammen. Soviel Wasser, wie in eine Badewanne passt, fällt auf jeden Quadratmeter herab. Den ganzen Tag werden die Regenfälle nicht eine Minute aussetzen.
Das Buch Hochwasser in Stadt und Kreis Paderborn und der Begleitfilm bringen die "Naturkatastrophe" in Erinnerung. 

Samstag, 9. April 2016

Niklas Luhmann - Beobachter im Krähennest

Von Ralf Keuper

Niklas Luhmann ist zweifellos einer der einflussreichsten und produktivsten Gesellschaftstheoretiker des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem durch die Systemtheorie, deren Hauptvertreter er in Deutschland war.

Luhmann lebte bis zu seinem Tod in Oerlinghausen in der Nähe von Bielefeld. Aus Oerlinghausen stammte übrigens auch Marianne Weber, Frau eines anderen großen Soziologen, Max Weber, dessen Vater aus Bielefeld kam. Max Weber weilte mit seiner Frau häufiger in Oerlinghausen. Mit der Verbindung zweier großer Denker zu einer Kleinstadt in der ostwestfälisch-lippischen Provinz, einem "Krähennest", beschäftigen sich in der Vergangenheit die Beiträge Oerlinghausen: "Geistige Geselligkeit" und Oerlinghausen - Bruchstücke zur Soziologie einer geistigen Ortschaft

In dem Video, das beim ihm Zuhause gedreht wurde, erläutert Luhmann, seine, zugegebenermaßen sehr abstrakte Theorie.

SC Paderborn 07: Absturz mit Ansage

Von Ralf Keuper

Der SC Paderborn 07 war auf diesem Blog in letzter Zeit häufiger ein Thema (SC Paderborn 07 komplett von der Rolle und SC Paderborn 07 von der Rolle)Leider hat sich die Situation in den letzten Wochen weiter verschlechtert. Auch der erneute Trainerwechsel hat nicht den erhofften Umschwung gebracht. Nach dem gestrigen 0:4 zu Hause gegen Union Berlin gibt es kaum noch Gründe, die für einen Verbleib in der 2. Liga sprechen; mit welcher Berechtigung auch? Selbst eingefleischte Fans, wie Karl Rocker, sahen bereits vor dem gestrigen Spiel kaum noch Hoffnung.

In der derzeitigen Verfassung hat der Verein weder von der spielerischen Seite noch mit Blick auf die Führungsqualitäten des Clubs kaum noch was im Profifussball zu suchen. Der Präsident muss sich überdies die Frage gefallen lassen, ob es möglich ist, einen Verein von Mallorca aus zu führen.

Es sieht ganz so aus, als würde der SC Paderborn 07, wie es in einem Bericht heisst, auf eine Katastrophe zusteuern. Das weckt Erinnerungen an den FC Gütersloh

Westfalen News #28

Von Ralf Keuper

Wiederum eine Aufstellung einiger Beiträge aus und über Westfalen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind:

Sonntag, 3. April 2016

Löwendenkmäler in Dortmund, Warendorf und Bochum

Von Ralf Keuper

Im 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert wurden in Deutschland zahlreiche Löwendenkmäler errichtet, so auch in Dortmund. Das Löwendenkmal in Dortmund ist das älteste Kleindenkmal der Stadt. Es wurde im Jahr 1869 in Erinnerung an den Deutsch-Österreichischen Krieg eingeweiht. In Dortmund machen sich einige Bürger für den Umzug des Löwendenkmals vom Westpark in die City stark. Damit würde der "schlafende Löwe" an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren. 

Im Jahr 1906 wurde in Warendorf auf dem Marktplatz das Löwendenkmal eingeweiht, das an die Kriege gegen Dänemark (1864), Österreich (1866) und Frankreich (1870/71) erinnern sollte. Es wurde von dem aus Warendorf stammenden Bildhauer Heinrich Bäumer entworfen. Bäumer selber erlebte die Einweihung nicht mehr; er starb acht Jahre zuvor. 
Noch immer wacht der Löwe über dem Warendorfer Marktplatz, und zwar am Eingang der Löwen Apotheke

Ein weiteres Löwendenkmal steht seit 1928 an der Königsallee in Bochum. In den 1980er Jahren wurde öffentlich darüber diskutiert, ob das Denkmal nicht abgerissen werden sollte. Von dem Vorhaben wurde Abstand genommen, nicht jedoch ohne eine neue Tafel an dem Denkmal anzubringen, die vor der Verherrlichung des Heldentodes und des Krieges warnt. 

Im rheinischen Bad Honnef macht sich eine Wirtschaftsinitiative für den Umzug an einen würdigeren Ort und die Sanierung des Löwendenkmals stark.