Samstag, 28. Mai 2016

"Mooh" - das nicht mehr ganz so geheime Maskottchen der Stadt Minden

Von Ralf Keuper

In Mindens Innenstandt verziert ein unbekannter Graffiti-Sprayer unter dem Pseudonym John die Wände mit dem Abbild einer schwarzbunten Kuh; im Volksmund schlicht "Mooh" genannt. Mehr als 80mal hat John bereits zugeschlagen, wie u.a. die Lokalzeit OWL und das Mindener Tageblatt berichten. 


Bei der Beurteilung von "Mooh" gehen die Meinungen auseinander - von Sachbeschädigung bis künstlerischer Ausdruck. 

Zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht die Uni Paderborn Grafittis als Teil der Jugendkultur. 
Ziel des umfangreichen Digitalisierungsprojekts ist es, das Bildmaterial systematisch zu erschließen und für die wissenschaftliche Forschung zugänglich und auswertbar zu machen. Bei den mit Farbe aus Spraydosen, mit Farbstiften und -rollen auf Mauern oder Brückenpfeiler aufgebrachten Graffitis handelt es sich um figürliche Darstellungen, vielfach aber auch um Wörter und Namen, die verfremdet und in ihrer Bildlichkeit ausgestaltet werden. Dies macht sie gleichermaßen für schrift- wie für bildbezogene Forschungen interessant.

Soest - Westfalens ehrenreiche Hansastadt

Anfang der 1930iger Jahre lebte Dr. Victor Schamoni (1901-1942) in Soest, wo er als Leiter der Zentralstelle der Westfälischen Landeslichtspiele tätig war. Zu dieser Zeit entstand der Stummfilm "Soest - Westfalens ehrenreiche Hansastadt". Eine Kopie des Films ist erhalten geblieben und vermittelt uns heute ein lebendiges Bild der Stadt Soest mit dem traditionellen Allerheiligenmarkt. (Quelle: Beschreibung auf YouTube)

Die Geschichte des Herzogtums Westfalen

Kommt das selbständige Denken in der juristischen Bildung zu kurz? Eine Münsteraner Debatte

Von Ralf Keuper

Für den Rechtshistoriker Peter Oestmann kommt das freie, selbständige Denken während des Studiums zu kurz; so auch der Titel seines Beitrags in der FAZ, der vergleichsweise hohe Wellen schlug und auch als Münsteraner Debatte bezeichnet wird. Den Studenten fehle, so Oestmann am Beispiel seiner eigenen Wissenschaftsdisziplin, häufig der kritische Blick von außen, die Beobachterperspektive. So gehe der Blick für das Ganze verloren. Die Mehrzahl der Studenten betrachte die Universität als reinen Ausbildungsbetrieb. 


Wie lässt sich die zahlenmäßig kleine Gruppe derer ermitteln, die an der Sache interessiert sind? Wie kann die Neugier gestärkt werden und welche Änderungen im Prüfungswesen sowie in der Lehre sind dazu erforderlich? Geht das über eine Stärkung der Seminarkultur, über alternative Prüfungen, mehr Essays und Hausarbeiten? Er schreibt: 
Wenn wir als Leitbild den gebildeten und kritischen Jurastudenten ausgeben würden, müssten wir dann genau solche Prüflinge nicht für ihre Offenheit und Neugierde belohnen, anstatt sie abzustrafen, wenn sie die sechste Mindermeinung zum Dolus eventualis nicht kennen? Die starke Fixierung auf Abschlussklausuren kommt in erster Linie dem Techniker und Rechtshandwerker zugute. Bildung im umfassenden Sinne zeigt sich im persönlichen Gespräch, bei eigener Forschung der Studenten, in glücklichen Fällen im Seminar. Aber die meisten Studenten besuchen nur ein Seminar, weil nur dieses eine Seminar vorgeschrieben ist. Und die meisten Professoren können sich nicht durchringen, ein zweites Pflichtseminar einzuführen. Haben sie selbst Angst vor der Entschulung? ... Der Philosoph Hans-Georg Gadamer sagte einmal, eine Universität ohne Kunstgeschichte sei keine Universität. Vielleicht ist ein Jurastudent ohne minimale Allgemeinbildung an einer Hochschule auch falsch aufgehoben
Für Oestmann reicht der Besuch von Vorlesungen allein nicht aus, um sich das für einen Juristen nötige Wissen anzueignen. Studenten sollten vielmehr beginnen intensiv zu lesen, auch Lektüre, die nicht zum Lehrplan zählt, und herausfinden, was sie besonders interessiert, um das dann wiederum zu vertiefen. 

Oestmanns Äußerungen blieben nicht ohne Widerspruch, wie in Hier geht es um Indianer, nicht um Häuptlinge. Darin stellt Hinnerk Wissmann fest: 
Unsere Studierenden profitieren davon, dass ihre Leistungen nicht Tag für Tag in eine Endnote eingerechnet werden, sondern sie selbstverantwortlich mit ihrem Studium umgehen müssen. Gesegnet sei das Staatsexamen! Es sind auf dem Weg dorthin Klausuren, Hausarbeiten und Seminare zu absolvieren, aber nur als Zulassungsvoraussetzungen, die nicht mehr zählen, wenn das große Schlussexamen ansteht. Es ist an den Studenten, den Weg dahin zu planen - Sinnbild universitärer Freiheit in schönster Manier.
Sollte die Planung des Weges zum Abschlussexamen Ausdruck der Freiheit in ihrer höchsten Form sein, dann ist es, so jedenfalls mein Eindruck, um die Freiheit nicht allzu gut bestellt. Quasi nach dem Motto: Ihr habt die Freiheit, verpflichtet zu sein, oder wie? Diese Haltung lässt keine kritische Reflexion der Regeln und damit auch keinen Blick von außen zu. Schicksalsergebenheit als Ideal. 

Weder die Wiederbelebung des Humboldtschen Universitäts-Verständnisses in reiner Ausprägung noch die Reduzierung der Freiheit als Fähigkeit, den vorgegebenen Weg zum Abschlussexamen nach eigenem Zeitplan zu absolvieren, scheint mir die Lösung zu sein. 

Michael Wrase hält es in Juristische Bildung – Eine Münsteraner Debatte mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates aus dem Jahr 2012:
Ein grundsätzliches Festhalten am Staatsexamen bei gleichzeitiger Stärkung der Ausbildung in den sogenannten „Grundlagen“ der Rechtswissenschaft – mit der notwendigen Konsequenz einer (angemessenen) Reduktion des abzuprüfenden Pflichtstoffs in den dogmatischen Fächern.

Freitag, 20. Mai 2016

Paderborn - Der Dokufilm - Geschichten einer Generation

Von Ralf Keuper

Mit Paderborn - Der Dokufilm gelang den Machern ein großer Erfolg, worüber auf diesem Blog in Paderborn - Der Dokufilm berichtet wurde. Da inzwischen alle DVDs restlos verkauft sind, hat sich Jakobsmeyer & Bolte Filmproduktion dankenswerter Weise dazu entschlossen, den Film ins Internet zu stellen. Der Film lohnt sich - nicht nur für Paderborner. 

Die Hanse: Es begann in Ladbergen

Von Ralf Keuper

Wer hätte das gedacht: Die Hanse, für viele die erste funktionierende Netzwerkorganisation der Geschichte, nahm ihren Anfang in der beschaulichen Gemeinde Ladbergen im heutigen Kreis Steinfurt. So kann, wie die WN in Vor 770 Jahren in Ladbergen gegründet: der Erste Westfälische Städtebund berichtet, der Ladberger Marktbund als Vorläufer der späteren Hanse betrachtet werden: 
Der Ladberger Marktbund ist Grundlage der Deutschen Hanse. Der 22. Mai 1246 markiert einen wichtigen Eckpunkt in der Geschichte Ladbergens und Nord-Westfalens. Darüber hinaus beeinflusst dieses Datum einen Teil der mitteleuropäischen Geschichte für etwa fünf Jahrhunderte. 
Am 22. Mai 1246 trafen sich in Ladbergen die Vertreter der Städte Minden, Herford, Osnabrück und Münster, um den „Ladberger Marktbund“ zu gründen. Er wurde der erste Westfälische Städtebund und zur Grundlage des im Mittelalter mächtigen „Deutschen Hansebundes“. Sieben Jahre später trafen sich auf der Lippebrücke in Werne Vertreter der Städte Münster, Dortmund. Soest und Lippstadt, um den zweiten Westfälischen Städtebund zu beschließen.
Ein bisher zu Unrecht unbeachtetes Kapitel der Geschichte der Hanse. 

Dienstag, 17. Mai 2016

Udo Lindenberg zum 70.

Von Ralf Keuper

In diesen Tagen feiert Udo Lindenberg, die lebende Rocklegende aus Gronau, seinen 70. Geburtstag. In die Schar der Gratulanten reihen sich auch Personen bzw. Vertreter von Zeitungen, die ihm noch vor wenigen Jahrzehnten alles mögliche an den Hals gewünscht hätten. Schwamm drüber ;-)

Seine Geburtsstadt Gronau verleiht Udo anlässlich seines 70. die Ehrenbürgerwürde. Jahre zuvor schon eröffnete in Gronau am Udo-Lindenberg-Platz das rock’n’popmuseum. 

Das größte Geschenk hat sich Udo mit seinem Song Durch die schweren Zeiten selbst gemacht. Da glaubt man durch durch die Zeilen eine Reverenz an den von Udo Lindenberg verehrten Hermann Hesse zu spüren und dessen Motto "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". 

An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch und immer weiter so!



Der Absturz des SC Paderborn 07: Eine kurze Chronologie der Ereignisse

Von Ralf Keuper

Was von vielen befürchtet wurde, ist eingetreten: Der SC Paderborn 07 steigt in die 3. Liga ab. In den letzten Monaten zeichnete sich die Entwicklung immer mehr ab, die nun in den 2. Abstieg innerhalb eines Jahres mündete. Damit steht der SC Paderborn 07 jedoch nicht alleine: Vor ihm sind bereits andere Vereine, wie der FC St. Pauli und der TSV 1860 München, direkt von der 1. in die 2. und von dort unmittelbar in die 3. Liga abgestiegen. Der Rücktritt des Präsidenten Wilfried Finke ist insofern konsequent. In den letzten zwanzig Jahren hat der Fussball in Paderborn einen Aufschwung erlebt, wie ihn wohl nur wenige erwartet hatten. Großen, vermutlich den größten Anteil daran hatte Wilfried Finke. Um so schmerzhafter und unverständlicher, dass ihm und der Führung in dieser entscheidenden Phase der Vereinsgeschichte das Ruder aus den Händen glitt.

Nun steht der Neuanfang bevor. Eine Chance für den Verein, sofern sie genutzt wird und nicht jetzt auch noch der nächste Abstieg, dann in die 4. Liga folgt und der SCP dasselbe Schicksal teilt wie seinerzeit der FC Gütersloh. Das wäre extrem bitter, zumal in Paderborn mit dem Stadion und dem neuen Trainingszentrum eine Infrastruktur existiert, wovon andere Vereine, wie der SC Preußen Münster etwa, nur träumen können. 

Hier nun eine kurze Chronologie der Ereignisse:

Sonntag, 15. Mai 2016

Als die Reliquien der Heiligen drei Könige nach Arnsberg kamen

Von Ralf Keuper

Im Jahr 1794, als die französischen Revolutionstruppen auf Köln anrückten, wurden in einer Nacht- und Nebelaktion die Reliquien der Heiligen Drei Könige und der Kölner Domschatz nach Arnsberg gebracht. Seine Zuflucht fand der Dreikönigsschrein im Kloster Wedinghausen. Neun Jahre sollte er dort bleiben, bis er seine Rückreise in die Kölner Domschatzkammer antreten konnte.  Stoff für ein Abenteuerroman. 


Als im Jahr 2014 das 850jährige Jubiläum der Überführung der Gebeine der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln gefeiert wurde, ging Kardinal Woelki bei der Gelegenheit auch auf die Rettungstat von 1794 ein, indem er daran erinnerte, dass
Arnsberg die Gebeine der Heiligen Drei Könige und ihren Schrein vor der Vernichtung durch die Französische Revolutionstruppen gerettet hat.

Freitag, 13. Mai 2016

"Wege durch das Land": Ein ostwestfälischer Bildungsroman

Von Ralf Keuper

Das Literatur- und Musikfest Wege durch das Land muss seit einiger Zeit um seine Existenz kämpfen. Fast wäre die Saison 2016 ausgefallen, wie die NW noch im Februar diesen Jahres in Sorge um „Wege durch das Land“ nach Eklat um Fördergelder berichtete. Einen Monat später kam die Meldung, dass "Wege durch das Land" 2016 fortgeführt wird, wie ebenfalls die NW in „Wege durch das Land“ macht 2016 weiter mitteilte. Der Landesverband Lippe bekannte sich im April ausdrücklich zu "Wege durch das Land". Für den Fortbestand des inzwischen bundesweit bekannten Literaturfestes machten sich zuletzt Axel Milberg, Manos Tsangaris und Marcel Beyer bei einer Veranstaltung in Paderborn stark.

Dieses Jahr werden u.a. Bruno Ganz, Corinna Harfouch und Nina Hoss zu Gast bei "Wege durch das Land" sein.

Bereits zu Beginn kommentierten die überregionalen Zeitungen das ostwestfälische Literatur-und Musikfest, wie die Frankfurter Rundschau im Jahr 2000. Unter der Überschrift Ein ostwestfälischer Bildungsroman stellte Michael Braun das innovative Projekt vor. 

Das wohl prominenteste Beispiel eines Dichters, der von der ostwestfälischen Landschaft inspiriert wurde, war Friedrich Hölderlin während eines längeren Aufenthaltes in Bad Driburg. Braun nimmt in dem genannten Beitrag darauf Bezug:
Nach drei Tagen mühseliger Reise "durch schmutzige, unbeschreiblich ärmliche Dörfer und noch ärmlichere Wege" - so Hölderlin in einem Brief, erreichte die kleine Reisegesellschaft den kleinen westfälischen Badeort Bad Driburg, und Hölderlin sah das Bild des antiken Böotien in sich aufsteigen. Bis heute weiß die Hölderlin-Forschung nicht, ob das Befinden des Dichters in jenen Spätsommerwochen "unter herrlichen Bergen und Wäldern" nur durch das "köstliche und reinigende Mineralwasser" oder auch durch andere Beglückungen gestärkt wurde. 
Braun fährt fort:
Es gibt derzeit viel zu sinnen und zu spekulieren in Ostwestfalen, ob die von Hölderlin, Rilke oder Annette von Droste-Hülshoff besungenen "hochromantischen" Dichterlandschaften dieser Region die Fantasie und den Lebensgeist der Dichter wirklich beflügelt hat. An der Restaurierung der magischen Dichterorte und poesieträchtigen Fluchtpunkte arbeitet seit Ende Mai ein vom Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe in Detmold organisiertes Literatur- und Musikfestival, das die vielgestaltigen Korrespondenzen von Dichtung und Landschaft vor pittoresken Kulissen ins Werk setzt. 
Für Braun waren dies erste Anzeichen für die Entstehung eines ostwestfälischen Bildungsromans: 
Ein ostwestfälischer Bildungsroman neues Typs ist hier im Entstehen, der in den nächsten Jahren durch die Realisierung der "poetischen Landschaft" vollendet werden soll. Auf einem Areal von zehn mal zwanzig Kilometern soll dann der Schweizer Architekt Peter Zumthor in den Tälern und Wiesen um Bad Driburg Häuser aus leuchtenden Farbpigmenten bauen, die Gedichte der bedeutendsten europäischen Gegenwartspoeten in sich bergen werden.
Das erwähnte Projekt Poetische Landschaft wartet noch immer auf seine Fertigstellung. 

Kein anderer Dichter hat sich so intensiv mit der ostwestfälischen Landschaft auseinandergesetzt wie Jürgen von der Wense. Im Jahr 2009 las Klaus-Maria Brandauer aus dem Werk des noch immer verkannten Dichters

Weitere Informationen:

Neuer Geist für Ostwestfalen

Samstag, 7. Mai 2016

Die Museen von Nieheim - Westfalen Culinarium

Von Ralf Keuper

Das Ausstellungsprojekt Westfalen Culinarum in Nieheim im Kreis Höxter setzt sich aus vier Museen zusammen: dem Deutschen Käsemuseum, dem Westfälischen Brotmuseum, dem Westfälischen Schinkenmuseum und dem Westfälischen Biermuseum

Neues aus der westfälischen Startup-Szene #5

Von Ralf Keuper

Es hat sich in den letzten Wochen wiederum einiges getan in der westfälischen Startup-Szene. 

Am 28. Juli findet das erste Ruhr Summit in der Zeche Carl in Essen statt, worüber der Beitrag Offene Bühne für die Start-up-Szene im Ruhrgebiet berichtet. 

Die Dortmunder adesso AG gab die Übernahme des Karlsruher Startups Smarthouse Media bekannt. Adesso lässt sich das 25 Millionen Euro kosten. Von dem Dortmunder Wellness-Startup Day Spa berichtet die Wirtschaftswoche in Start-up aus Dortmund: Wellness on demand. Marius Schönfeld, 17jähriger Schüler aus Dortmund, hat eine Vertretungsplan-App namens Schönfeld Class entwickelt, die bereits an der Europa-Schule in Dortmund von 700 Schülern und Lehrern genutzt wird, wie Gründerszene in Wie ein 17-jähriger Gründer den Schulalltag digitalisiert schreibt.

In Bochum ist laut Impulse der Burger Express, ein Lieferdienst für Fast Food an den Start gegangen.

Gründerszene stellt 11 Startups aus Münster, die man kennen muss vor, wie Flaschenpost, Lawyered und Kapten & Son.

Seit seiner Gründung sind 25 Startups aus dem Spitzencluster It's OWL hervorgegangen, darunter Krause DiMaTEc (additive Fertigung), verlinked (Software für die intelligente Kommunikation von Maschinen), Solihde (Geschäftsprozessoptimierung), topocare (intelligenter Hochwasserschutz) und f&t Präzisionsteile (Tiefzieh- und Stanzteile für die Automobilindustrie).

Hinweis: Einer der erfolgreichsten Startup-Unternehmer Deutschlands stammt aus Westfalen, genauer gesagt aus Münster. Dabei handelt es sich um Jan Beckers, Gründer der Hitfox Group, einem der erfolgreichsten Company-Builder Deutschlands. 

Montag, 2. Mai 2016

Plattduetsche Volksfest Vereen of New York & New Jersey

Von Ralf Keuper 

Seit nunmehr 141 Jahren besteht der Plattduetsche Volksfest Vereen of New York & New Jersey. Das Plattdeutsche erfreut sich in den USA, und hier insbesondere im Großraum New York, einer gewissen Beliebtheit unter der deutschstämmigen Bevölkerung. Beispielhaft dafür ist der Vorsitzende des Plattduetsche Volksfest Vereen, Frederik Hansen, der fließend Plattdeutsch spricht. 
Erst vor wenigen Wochen warben Bernd und Jeannette Kaffanke beim Plattduetschen Vereen in New York für Herne und die Cranger Kirmes.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde der aus Bielefeld stammende Hofschauspieler August Junkermann in New York zum Ehrenmitglied des Plattdütschen Volksfest-Vereen ernannt.

Auf der Steuben-Parade 2014 nahm der Deutsche Volksfest Vereein von Brooklyn teil, zu sehen ab Minute 1:17.